Social Media für Immobilienmakler

7 Social Media Skills für Immobilienmakler

Dr. Axel Jockwer

Dr. Axel Jockwer

Diese 7 Punkte machen Sie als Immobilien­makler zum Social Media Star.

1. Zeigen Sie Persönlichkeit.

Oft entscheidet der erste Eindruck von Ihrem Profil über Sympathie und Wiedererkennung. Besonders wichtig sind also Profilbild und Titelbild. Sieht man Sie als Maklerin oder Makler? Sieht man Ihr Team. Wenn jetzt ein Besucher anhand des Titelbilds auch noch erkennt, was Ihr Expertengebiet ist, dann machen Sie alles richtig. Grundsätzlich gilt: Menschen sehen gerne Menschen – keine langweiligen Logos und austauschbare Stockfotos.

2. Posten Sie regelmäßig.

Sorgen Sie für regelmäßige Beiträge. So nimmt Facebook Sie ernst und wird Ihre Posts häufiger ausspielen. Je nach Kanal variiert die notwendige Frequenz. Bei Facebook empfehlen wir 3x pro Woche als Richtwert, bei Instagram sollten Sie eher 5 Posts anstreben. LinkedIn ist genügsamer.

Wichtig ist dranzubleiben: nicht eine Woche Volldampf und dann wieder eine Weile nichts. Kontinuierlicher Nachschub ist Trumpf.

3. Finden Sie passende Themen.

Arbeiten Sie mit einem ganz einfachen Redaktionsplan. Das klingt kompliziert, ist aber ganz einfach: Überlegen Sie sich, welche Themenschwerpunkte Sie regelmäßig posten wollen. Als Immobilienmakler wären das zum Beispiel: regionale Themen, Expertenwissen, Persönliches aus dem Team, neue Immobilien im Verkauf. Bei der Auswahl der Themen sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

Passen die Themenfelder zu meiner Marke? Findet sich mein Alleinstellungsmerkmal (zum Beispiel “Ich bin der Experte für komplizierte Erbschaftsfälle.”) wieder? Passt das alles zu meinem Image (zum Beispiel als seriös, bunt, wild, konservativ, heimatverbunden usw.)? Kommen die Themen bei meiner Klientel an? Und: gehören diese Themen zum jeweiligen Social Media Kanal?

Im nächsten Schritt sammeln Sie Ideen und Stichworte für diese Schwerpunkte. Im nächsten Schritte gehen Sie in die Planung der einzelnen Beiträge. Diesen Plan würden Sie dann wochenweise aufbauen und immer weiter verfeinern.

4. Nutzen Sie richtige Bilder und Videos.

Kennen Sie den Thumb-Stopping Effekt? Ganz einfach: Sobald Sie beim Scrollen zum Beispiel durch den Facebook Newsstream kurz stoppen, sich also Ihr Daumen nicht mehr bewegt, dann setzt dieser Effekt ein. In der Regel wird dieser durch ein auffälliges Bild oder ein Video ausgelöst. Besonders gut funktionieren besonders lustige, besonders emotionale und besonders ästhetische Bilder. Und Menschen sehen gerne Gesichter – also vermieden Sie Stockfotos oder unauthentische Aufnahmen.

5. Formulieren Sie passende Texte und CTAs.

Die sozialen Medien leben nicht von langen Texten. Gelesen wird hier wenig, es geht um Inspiration und Emotion. Daher sollten Sie darauf achten, die Beiträge möglichst kurz, knapp und auf den Punkt zu texten. Die wichtigste Aussage oder ein wichtiger Link gehören ganz nach oben. Facebook zum Beispiel stellt zunächst nur ein paar Zeilen Text dar. Um mehr zu lesen, muss man auf “mehr” klicken.

 

Emoticons sind nicht nur erlaubt, sondern können auch wunderbar als Eyecatcher dienen und Blicke in den Text lenken. Aber bitte achten Sie darauf, nicht zu viele und nicht wahllos bunte Symbole zu verwenden. Das passt nicht zu jeder Marke.

Mit einigen Ihrer Posts wollen Sie ja ganz konkret etwas bewirken, zum Beispiel Besucher für Ihre Website gewinnen, den Download eines Ratgebers zu bekommen oder zum Kommentieren einzuladen. Also denken Sie an den berühmten “Call to Action” – dann passiert auch etwas.

6. Sorgen Sie für Likes, Kommentare und Shares.

Sie messen den Erfolg Ihrer Beiträge anhand der Anzahl von Likes und Kommentaren? Das ist auf jeden Fall sinnvoll. Natürlich kann und muss nicht jeder Post ein Like-Wunder sein, doch sorgt eine solche Interaktion durchaus für Vorteile, denn der Facebook-Algorithmus sorgt dann auch für mehr Präsenz.

Wenn Sie einen Beitrag verfassen, stellen Sie sich ganz ehrlich die Frage: Hat der Post das Zeug dazu, dass andere Menschen Ihnen öffentlich dafür ihre Wertschätzung zeigen? Würden Sie selbst einem solchen Beitrag den Daumen nach oben oder gar ein Herzchen schenken?

In der Königsklasse geht es um mehr als Likes, es geht um Kommentare. Hierzu ein sehr simpler Tipp: Wenn das Thema dazu einlädt, dann fragen Sie doch einfach ganz aktiv nach Kommentaren bzw. initiieren Sie eine Diskussionen.

Und schließlich noch die stärkste Form der Interaktion: ein Teilen des Beitrags auf der eigenen Seite. Das ist besonders wirkungsvoll, da so eine komplette zusätzliche Reichweite entsteht. Doch Hand aufs Herz: Wann würde jemand Ihren Beitrag teilen? Wie lokal, emotional, informativ, kontrovers, lustig muss ein solcher Post sein? Ihnen fällt ein Thema ein? Dann los!

7. Interagieren und Netzwerken sind Pflicht.

Soziale Medien kommt von “sozial”. Und „sozial“ hat was mit dem Bezug einer Person auf andere Personen zu tun. Also: Interessieren Sie sich für andere und fühlen Sie sich in andere ein. Denken Sie doch mal offline: Auf einer Party reden Sie ja auch nicht nur über sich und würdigen andere Gäste keines Blickes. Warum also muss sich zum Beispiel bei Facebook alles nur um Sie und Ihr Profil drehen? Verbringen Sie mehr Zeit damit, andere Profile (von Menschen, Vereinen, Gruppen und Unternehmen) zu besuchen, dort mitzuwirken, zu liken, zu kommentieren und auch mal etwas zu teilen. INteressieren Sie sich für andere – und erden Sie so bekannt und beliebt. Gute Instagramer verbringen 80% ihrer Zeit damit, anderen die Aufwartung zu machen und nur 20% mit der Pflege des eigenen Profils. Teilen Sie mal den Mittagstisch Ihres Lieblingsrestaurants, kommentieren Sie auf einen Post des Sportvereins und liken Sie den Post eines befreundeten Unternehmers. Loben Sie, seien Sie präsent und bringen Sie zur rechten Zeit auch Ihre Expertise als Makler ein. Eben wie auf einer “echten” Party.

Aufzeichnung des BOTTIMMO Webinars:

“Social Media Check für Immobilienmakler”

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